„Die Gründung unserer Interessengemeinschaft

 

 

                                                                                     Am Anfang war die Idee ……….

 

Die Initiative ergriff Bernd Sieber, der durch zahlreiche Gespräche in uns das Interesse weckte, aus dem Rothensteiner Felsen mit der Bastei wieder ein attraktives Ausflugziel zu machen. Denn wir, die etwas jüngere Generation, kannte den schönen Aussichtspunkt und die Aktivitäten auf dem Berg nur aus den Erzählungen unserer Eltern und Großeltern. Hier oben hat in früheren Jahren das gesellschaftliche Leben statt gefunden, Dorffeste, Sängerwettstreite, Plantänze, Sportfeste usw. Auch in der Zeit nach dem 2.Weltkrieg war die Bastei ein Ort der Erholung und Unterhaltung. Bis zum Ende der 60er Jahre war ein ungehinderter Zugang möglich. Danach hatten die Truppen der Sowjetarmee dieses Gebiet für sich in Beschlag genommen, später folgte dann noch die NVA vor und im inneren des Berges, was sich dann stetig expandierend bis zum Ende der DDR fortsetzte. Nach der Wiedervereinigung ging dieses Territorium in das Eigentum der Bundeswehr über.  Zahlreiche Bemühungen Ende der 90er Jahre die Bastei wieder für Rothenstein zurück zu bekommen, scheiterten allerdings an der damaligen Gemeindeführung. So blieb die erste Begehung am 16. April 1998 für längere Zeit auch die letzte.

 

Erst im April 2003 war es dann endlich soweit! Die Bastei gehörte nach vielen Jahren wieder zu Rothenstein. Ein Jahr lang hatte kein Verein Interesse dafür gezeigt. Wir trafen uns am 14. März 2004 zu einem ersten gemeinsamen Besuch auf dem Rothensteiner Felsen. Der über drei Jahrzehnte dauernde „Dornröschenschlaf“ der Bastei hatte natürlich seine Spuren hinterlassen. So fanden wir bei unserer ersten Besichtigung ein wildes, verwachsenes, kaum zugängliches Gelände vor, aber die Idee, aus diesem romantischen Fleckchen Erde etwas zu machen, war fortan in unseren Köpfen, was noch am gleiche Tag, dem 14. März 2004 die Gründung der

 

Interessengemeinschaft „Rothensteiner Felsen“  e.V.

 

 

 

zur Folge hatte.

 

Von unseren zahlreichen Aktivitäten, Arbeitseinsätze (der erste war schon am 27. März 2004) und natürlich auch den Feiern, allen voran die mittlerweile von der Öffentlichkeit sehr gut angenommenen Bastei8feste, zeugen die Fotos, Presse-Artikel und Kommentare auf den folgenden Seiten .

Die rege Nutzung der geschaffenen  Sitz- und Rastmöglichkeiten, am (Schwindelhöhlen) und auf dem Felsen (Bastei), zeugt vom gestiegenen öffentlichen Interesse an unserer Idee und deren Auswirkungen.