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von der wir hoffen, dass diese Interesse und Verständnis für unser Tun bei Ihnen weckt.

 

Eigentlich begann alles schon sehr viel früher, nämlich ……….

Doch schaut es euch selbst einmal an.


 

 

Die Sage vom Rothensteiner Trompeterfelsen

  

Es war im Dreißigjährigen Kriege. Am Fuße des Felsens, jenseits der Saale bei dem altenburgischen Dorfe Ölknitz, befand sich ein Lager der Schweden. Ein schwedischer Trompeter, Axel von Gellingen, auf Kundschaft ausgesandt und wichtige Botschaft tragend, wird von kaiserlichen Kroaten verfolgt, verfehlt die damals bei Rothenstein durch die Saale führende Furt und gelangt auf das Plateau des von Westen her sanft ansteigenden Berges. Plötzlich bäumt sich sein Roß! Vor sich erblickt er mit Grauen die abstürzende Tiefe, hinter sich die Feinde! Drüben über der Saale aber winkt das Lager der Seinen! Die Botschaft darf nicht in Feindes Hände fallen. Drum lieber Tod als ehrlose Gefangenschaft! Er preßt seinem Roß die Sporen in die Weichen und springt todesmutig in den Abgrund. Und siehe, Gott ist mit ihm!

Wunderbarerweise kommt er unverletzt unten an, durchschwimmt die Saale und erreicht glücklich das jenseitige Ufer. Dankerfüllt setzt er seine Trompete an den Mund und pläst jubelnd den Choral: „Ich dank dir, lieber Herre mein!“ Doch zu früh! Ein feindlicher Reiter schießt ihm von der Höhe des Felsen aus Eine Kugel ins Herz, sterbend sinkt der Mutige auf den grünen Rasen.

So die Sage...

 

Doch noch einmal zurück zum Rothensteiner Felsen! Auf dem waldbegrenzten Plateau desselben steht heute eine breitästige Linde, gepflanzt zur Erinnerung an die jedem Weimaraner unvergeßliche Großfürstin Marie Paulowna. Unter der Linde ist der „Plan“; ringsum unter schattenspendenden Bäumen befinden sich Sitzplätze, zur Ruhe ladend. Fröhliche Musik ertönt an schönen Sommertagen, Alt und Jung von Nah und Fern ergötzt sich hier am Gesang und Tanz, Spiel und Trunk, sowie an den unvermeidlichen Thüringer Rostbratwürsten; denn wo wäre ein Thüringer Volksfest ohne diese?

 

-        Der Naturfreund aber, der den Saalgau durchwandert, besteigt den

-        Trompeterfelsen und erfreut sich an dem lieblichen Landschaftsbild!

  

 

                                                                  Quelle: R. Fratscher, Rothenstein